Translate

Montag, 9. Februar 2015

Die Elch-Posse: Der Button ... eine Karriere

Der Button ... eine Karriere 

http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.de/Er ist rot und er will aufmerksam machen. Seinen Ursprung hat er an unserem Schreibtisch gefunden.


"NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen/Pseudoverlagen"
ist sein Schriftzug und seine Botschaft für einen fairen Umgang
mit Autoren. 


Wir werden des Öfteren gefragt, wie wir zu ihm gekommen sind. Ich könnte jetzt ein wunderschönes Märchen erzählen, aber leider bin ich Realist und darum beginnt diese Story des Buttons nicht mit: "Es war einmal …", sondern mit der Tatsache, dass mich vor ca. 10 Jahren einer dieser Pseudoverleger über den Löffel balbiert hat. Inzwischen ist der ursprüngliche Verleger mit einer Pizza vermutlich auf der Flucht: vor den 1.000 Autoren, die er noch schlimmer abgezockt hat als einst mich. Ich habe ihm damals in meinem Zorn, meiner Wut und Enttäuschung über sein Geschäftsverhalten versprochen, dass er irgendwann damit scheitern würde. Nun, er hat den Verlag inzwischen verkauft, die Geschäfte gaben es wohl wegen der verstärkten Aufklärung dieser DKZV-Modelle nicht mehr so richtig her und auch Autoren sind informierter und schlauer geworden, seit es Plattformen für Selfpublishing gibt, sozusagen zum Nulltarif.
Weil ich ein gutmütiger und leider auch leichtgläubiger Mensch war, bin ich dann noch einmal auf solch einen Schuppen, gleich vor den Toren Kölns, hereingefallen. Ich hatte gerade die Pizza verdaut, da stand ein abgehalfteter Kater vor der Tür. Na ja, streunenden Katzen gebe ich immer Futter und die meisten sind dankbar, diese aber nicht, die war vom Stamme Nimm: Hast´e was, bekommst´e was ... Die Tatsache, dass diese Katze behauptete, sie sei kein Pseudo, nahm ich ihr übel, denn ihre Rechnung sprach eine ganz andere Sprache.

Und genau hier greift der Button, denn solche Zuschussverlage gibt es zu Hauf und genau dafür steht er. Er soll aufklären und die Leute informieren, dass dies betrügerische Machenschaften sind, die Gelder, Zeit und Nerven kosten. Am Ende zahlt nur einer und das ist der Autor. Zum Schluss, wenn sie sich fadenscheinig vor Gericht, mittels windiger Anwälte, Recht erschleichen, versuchen sie immer weiter, ihre Pseudologie zu komplettieren. Sie enttarnen sich schließlich selbst, indem sie ihre HIWIs oder auch Laffen vorschicken, die dann mit Dreck werfen und weiterhin Storys jenseits von Gut und Böse verbreiten, bis sie dann merken müssen (oder auch nicht), dass sie sich längst selbst exhibitioniert haben und ihr ganzes schönes Pseudoverlagsgebäude sich in Rauch auflöst. Sie vergessen dabei, dass es Belege gibt, die sie ihrer Pseudologie enttarnen. Gerichte lügen bekanntlich nicht … und Vergleiche sind keine Verurteilungen oder gewonnene Prozesse. Erwähnt sei noch, wie diese Pseudoverlegerin aus Angst vor Enttarnung miaut, dass ein Gericht mir nie verboten hat zu sagen, dass sie ein Pseudo ist. Es herrscht freie Meinungsäußerung und dokumentierte Wahrheiten dürfen verbreitet werden zum Zwecke der Information. Wenn aber der Erfolg von einst nur noch Historie ist, dann geht eine Gruppe dieser Pseudoverleger in die Abteilung "Vermarktung für Autoren". (Das können Autoren ganz alleine, dank des Internettes). Andere verkaufen ihre Verlage, bevor sie pleite gehen, und gründen einen neuen mit anderem wohlklingenden Namen. Wieder andere vertreiben sinnlose Versicherungen, wenn es mit der Prokura nicht mehr so klappt. Die letzten gehen dann in die Politik (die einen wollen größenwahnsinnig, wie sie sind, Bundeskanzler werden und andere versuchen es erst mal eine Nummer kleiner, etwa als Bürgermeister).
Also Nachbarn, seid wachsam … Ein kleiner Button macht leise Karriere und freut sich, wenn er helfen kann. Pseudoverleger? Wenn sie schon unbedarfte Autoren betrügen, was tun sie dann, wenn sie Macht bekommen? Sie verstehen es, eine riesige Show abzuziehen, aber halten werden sie nichts von dem, was sie vollmundig versprechen ...
Der Button jedenfalls ist echt und authentisch und er tut nichts, außer aufzuklären. Als Anstecker hat er eine spitze Nadel :-) Wir freuen uns über seinen Erfolg. Er hat Fans und er ist öffentlich und ja, er ist beliebt, bei den Autoren sowie Verbänden.
Meine Waffe ist das Wort und ich scheue mich nicht davor, es zu benutzen ...
Einen guten Start in die neue Woche.