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Dienstag, 28. Januar 2014

Der moderne Bleistift *g

Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung von Systemen zur Textverarbeitung, wie wir sie bisher kennen, in Richtung auf einen stärker multifunktional orientierten Ansatz. Zu den wichtigsten Vorteilen des so genannten "Bleistifts" gehören:

• Darstellung von Umlauten und internationalen Zeichensätzen
• Problemlose Einbindung von Grafiken in Fließtexte
• Tragbar und netzunabhängig
• Ohne Handbuch und Einarbeitungszeit sofort anwendbar, der Aufdruck einer Online-Hilfe ist jedoch denkbar
• Ausgabe auf Normalpapier und unebene Flächen - Bei entsprechender Handhabung automatische Online-Verschlüsselung (sog. Write-only-Code, z.​​B. in Arztrechnungen)
• Farbfähig in der Version "Buntstift"
• Voll kompatibel zur Benutzeroberfläche des Industriestandards ("Kugelschreiber" - compliant gem. Std.​​-Dok. des "Faber-Edding-Pelikan"-Stand­­ards)
• Recyclingfähig durch Verwendung natürlicher Werkstoffe, Rücknahme durch den Händler nicht erforderlich
• Bereits als Quasi-Standard in vielen Ländern etabliert

Einige Nachteile des Systems sollten ebenfalls nicht verschwiegen werden:

• Einbindung von Animations- und Multimedia-Komponenten in Dokumente noch zu aufwendig
• Nicht Windows-kompatibel
• Zwar weitgehend virensicher, aber trotzdem sind einige Fälle der Übertragung von Schnupfen oder Grippe durch "Bleistift"-Austausch bekannt geworden.
• Korrekturen sind nur mit einem gegen Aufpreis erhältlichen Add-on (bzw. Add- in) möglich - unter dem Codenamen "Radiergummi" derzeit im Betatest.
Dieser Nachteil wird allerdings durch die vollständige Integration beider Systeme weitgehend vermieden.
• Aufgrund der Verletzungsgefahr am spitzen Ende sind bereits Vermutungen geäußert worden, es könnte sich beim "Bleistift" um das Abfallprodukt der militärischen Forschung handeln, sodass sein Einsatz möglicherweise ethische Probleme aufwerfen könnte.
• Der umfassende Einsatz von "Bleistiften" in Industrie und Verwaltung könnte unzählige Arbeitsplätze in der Computerindustrie gefährden, wenn der Strukturwandel nicht rechtzeitig vollzogen wird. Eine Enquete-Kommission des Bundestags zur Technikfolgenabschätzung beschäftigt sich zurzeit mit entsprechenden Vorlagen.
• Europaweite Normung ist derzeit noch nicht in Sicht.

Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass nach Beseitigung der noch verbleibenden Probleme diese wirklich aussichtsreiche Technik vom Markt akzeptiert wird


Mittwoch, 15. Januar 2014

Neulich im Restaurant




Da denkt man sich nichts Böses und will mit seiner Liebsten einfach mal nett zu Abend essen und gemeinsam entscheidet man sich für das Lieblingsbrauhaus gleich ums Eck.  Ein Tisch ist schnell bestellt und der gemütliche Abend kann beginnen.  Während wir noch in der Entscheidungsphase sind, was wer isst, werden die georderten Getränke gereicht. Das Kölsch steht vor uns und wir lesen mit Ruhe was es denn heute alles gibt. Nicht dass wir etwa nicht schon längst in unserem Inneren wissen was wir essen werden, der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier, das gilt zumindest für mich. Ich liebe nun einmal das Schnitzel mit dem Fuder Pilzen, während meine Liebste dazu neigt immer neue Dinge zu probieren, vorzugsweise Fisch in allen Variationen, schauen wir dennoch in die Speisekarte, denn man könnte ja auch einmal etwas köstliches übersehen.
Wir bestellen, sie den Fisch, ich das Fuder Pilze mit dem Schnitzel und dazu den Salat.
Während  wir auf unser Essen  warten betritt ein anderes Paar den Gastraum und nimmt am Nebentisch Platz. Er ein gemütlicher 60iger und sie in etwa dem gleichen Alter. Er wirkt eher locker und gelassen, während sie eine typische Zicke ist, die ¾ Hosen trägt und einen Pudel ihr Eigentum nennt. Der Pudel hat Ähnlichkeit mit ihr, oder sie mit ihm, so genau kann man das nicht sagen. Sie mit Klunkern behangen, so dass sie  jedem Christbaum Konkurrenz machen könnte, während er eher ein wenig distinguiert aussieht. Sie legt ihr Handy und die Leine des unerträglich anmutenden Pudels auf den Tisch, während er die Tageszeitung auf den Tisch legt.
Meine Liebste tritt mich unter dem Tisch, was so viel heißt wie … starr da nicht so hin. Ich kann aber nicht anders und muss schon grinsen. Wenn ich allerdings geahnt hätte, was da noch auf mich zukommt, dann hätte ich mir das Grinsen verkniffen und wäre mit meiner Liebsten in  die nächste Bratwurstbude geflohen.
Das Essen wurde serviert, wie immer war alles sehr lecker angerichtet. Während der Ober die Teller und Schüsseln auf unserem Tisch abstellt und ich noch schnell einen lächelnden Blick zu meiner Frau werfe, klingelt das Handy. Nein, es ist nicht meins, es ist auch nicht das meiner Frau, wir telefonieren während des Essens nicht. Nein, es ist das Telefon der ¾ Trägerin und ich höre sie mit einer Stimme keifen, die mir die Nackenhaare in die Höhe treiben.
„Ach, Trudi schön das du anrufst, ich bin hier gerade mit Ben-Georg beim Essen, es war so schwer einen Tisch zu bekommen …“
Ich schaue mich um und stelle fest es sind noch 10 Tische leer zu dieser Stunde. Halblaut sage ich:
„Nee gar nicht hier kann man noch den 1 FC unterbringen.“ Dafür ernte ich einen tödlichen Blick der Nachbarin.
Ich fange an mit meinem Schnitzel und versuche die Unterhaltung am Nebentisch auszublenden. Meine Frau sieht mir meine hilflosen Versuche an und amüsiert sich über mich in ihrer bekannt liebenswürdigen Art. Ich will gerade in mein Schnitzel beißen, da keift es am Nebentisch in den Hörer: „Nee Trudi dat Chantal, von der Olschewski ist jetzt im Pudelsalon, du kannst dir nicht vorstellen, was die mit dat Berta gemacht hat. Unser Berta ist nun ganz und gar versaut, der Schnitt passt gar nicht zu ihr …“
Ich schaue in Richtung Tisch der Nachbarn und sehe da den Pudel sitzen, der aussieht als sei er unter einen Rasenmäher geraten und dann noch eingefärbt in hellem Blau oder Bleu mit einem Hauch von Flieder. Ich schlucke schwer an meinem Schnitzel und meine Frau lächelt mir aufmunternd zu.
„Schmeckt es dir Schatz?“ Ich schlucke den Bissen hinunter und murmele: „Ohne den gierigen Blick des arglistig wirkenden Pudels würde es mir besser schmecken und ohne Chantal die Pudeltrimmerin.“
Meine Frau beginnt schallend zu lachen. Die ¾ Trägerin kreischt genau in dem Moment los. Was denn dieses affige Lachen soll, das sei nicht lustig.
Ich schaue konsterniert zu der Dame herüber und frage sie, was sie denn für eine Vertreterin sittlicher Indifferenz sie sei. Meine Frau schaut lächelnd auf ihren Teller und bemerkt dann zu mir: „Schatz der Fisch ist wirklich köstlich.“
Ich wende mich wieder meinem Schnitzel zu und höre wie erstarrt die Teile des Gespräches dieser Person.
Nach dem ich nun weiß das der Pudel ruiniert ist, man in dem Restaurant was halb leer ist, nahezu Stunden auf einen Tisch warten muss, man am nächsten Tag zum Frisör muss, das die Nachbarin Käthe wieder zu laut mit ihrem Papagei gesprochen hat,  das Onkel Herbert Rheuma hat, die Tochter einen Chinesen liebt und der 3 Enkel ein mathematisches Genie ist, Tante Agatha sich das Rauchen abgewöhnt hat, weil sie nun Lungenkrebs hat und die besagte ¾ Trägerin demnächst nach Bad Hohenlohe zur Kur aufbricht, habe ich mein Schnitzel vertilgt, meine Frau ihren Fisch und ich verlange genervt die Rechnung. Während am Nebentisch das Essen aufgetragen wir, der Pudel bekam auch ein Gericht, es war das jüngste was der Koch eigens kreiert  hat und ich  mir dachte, der Abend hätte so schön sein können. Noch während wir aufstanden warf ich einen Blick auf den Mann, der schweigend die Zeitung las und ich musste fast wie unter Zwang leise  zu ihm sagen: „Wenn sie mal eine gute Scheidungsanwältin brauchen, ich kenne da eine …“
Er lächelte mich an und sagte dann: „ Sie glauben doch nicht, dass ich mit so einer exponierten Dame verheiratet wäre, das ist nur meine Schwester und meine Frau hat schon seit Jahren immer an diesem Tag Migräne, wenn meine Schwester Geburtstag hat.“  Ich lächelte und grinste zu meiner Frau die langsam in Richtung Ausgang verschwand …

Samstag, 11. Januar 2014

Max und seine Philosophie


Es ist wieder einmal spät geworden, viele Dinge waren noch zu erledigen gewesen. Dinge die notwendig waren, wir immer an solchen Tagen merkte ich gar nicht wie die Zeit verging. Ich kam nach Hause und schloss die Tür auf. Max erwartet mich schon und ich musste ein wenig grinsen. Wie eine Diva schlich er um mich herum. Ich hatte noch schnell ein Grillhähnchen gekauft, denn zum kochen hatte ich heute nach diesem Tag keine Lust mehr und Max und ich liebten Grillhähnchen. Nach dem wir unser Abendbrot verspeist hatten, machte ich mir meinen obligaten Tee und setze mich an den Rechner. Max verkrümelte sich auf seinen Platz auf dem Schreibtisch. Er sah zufrieden und ziemlich satt aus. Er putzte sich und ich grinste in mich hinein. Ich war sehr müde, denn der Tag war sehr anstrengend gewesen. Ich wollte nur noch schnell die Post erledigen und dann eigentlich nur noch zu Bett.

„Wie war dein Tag?“ fragte mich Max und ich grinste. „Schön dass du fragst.“ Entgegnete ich. Es war viel zu tun und ich bin ziemlich platt, wie war denn deiner?

„Ich habe heute in deinen Büchern gelesen.“ Du hast was? Gelesen habe ich, oder spreche ich "Felidae" auswärts.  Ich grinse. Nee schon klar, ich kann dich verstehen, und Felidae auswärts verstehe ich so oder so grinse ich.

Ja, ich habe das Buch mit dem Regenbogen-Elch gelesen. Ich schmunzele, denn ich weiß dass Max manchmal auf meine erdachten Figuren ein wenig eifersüchtig ist.

„Wie kommst du eigentlich auf diese Ideen immer?“

„Ich weiß nicht Max, manchmal überkommt mich das so und dann muss ich einfach schreiben und zeichnen.“

„Sprichst du eigentlich mit deinen Figuren?“ „Ja sicher tu ich das, in meinem Kopf, nicht natürlich laut, denn das wäre ja bescheuert, aber das tun alle Autoren.“

„Ja, aber mit mir sprichst du doch auch!“

„Ja, du bist ja auch real hier bei mir, der Regenbogen-Elch ist nur erdacht und alle anderen Figuren in den Büchern  auch.“

„Wird man da nicht als Autor manchmal wirr?“ Ich beginne schallend zu lachen.

„Nein Max, ein Autor kann immer sehr gut unterscheiden, zwischen Realität und Phantasie, das ist ein unbedingtes MUSS.“

„Ich halte dich auch nicht für wirr, oder verrückt. Ich stelle es mir nur schwer vor, dass so etwas dann auch mal verwischen kann, weil du manchmal sagst du wärst der Elch, wenn du mit Freunden telefonierst und die dann auch Elchi zu dir sagen.“ Ich beginne noch mehr zu lachen, Max scheint um meine seelische und geistige Gesundheit besorgt zu sein.

„Ach Max, das ist doch ein herrlicher Spaß, aber natürlich bin ich auch ein bisschen der Elchi und das Schaf und jede meiner Figuren. Das ist wie mit Kinder haben.“

„Aber du bist nie ein bisschen ich.“ Mault Max.

Ich lache und sage ruhig zu ihm, mein lieber kleiner Freund, du bist ja auch eine ganz eigene Persönlichkeit, dich muss ich nicht erdenken, aber wenn ich unsere Abendgespräche aufschreibe, dann verleihe ich dir auch die Menschensprache, weil Felidae Auswärts kann nicht jeder verstehen. Max grinst. Autoren sind irgendwie besonders. Quatsch sage ich, Autoren sind ganz normal nur irgendwie anders und nicht jeder kann das verstehen. Es gibt Berufe, da geht es nur um Fakten und so ein reiner Verstandsmensch der kann einen Kreativmensch nicht wirklich verstehen, denn die einen leben nur mit und für ihren Kopf und die anderen leben eben für ihr Herz und ihre Träume, die sie dann in Geschichten  und Figuren umsetzen.

„Bei dir ist aber eine Mischung, denn wenn ich sonst so deine Gespräche mal unabsichtlich mithöre, dann muss ich schon sagen, diese Mischung macht den Unterschied.“ Ich lache. „Max, ich bin nicht besonders, nur anders und ich weiß ich bin ein wenig gewöhnungsbedürftig.“

„Ich habe mich gut an dich gewöhnt, du bist lieb und hilfsbereit und du bringst immer leckere Sachen mit, eben ein echter Katzenpersonaler.“ Ich schmunzel und denke, nun schleimt er sich ein, obwohl nein das trifft es nicht, er ist irgendwie immer sehr ehrlich in seiner Art und ich weiß mein Max mag mich und ich ihn.

„Ich habe eine Geschichte gelesen in dem Buch, vom Abschied. Erkläre mir, warum Abschied immer so schwer ist für euch Menschen.“

Hm… nun wird es philosophisch denke ich und lächele.

Abschied Max, das bedeutet immer Trennung von Menschen und Dingen und nicht jeder kann damit gut umgehen. Die meisten Menschen werden dann traurig und mit Trauer können noch viel weniger Menschen umgehen.

„Aber man sieht sich doch immer wieder, selbst wenn man tot ist, dann trifft man sich auf dem Regenbogen, das hat der Elch des Regenbogens in einer deiner Geschichten gesagt.“

Ich erinnerte sofort welche Geschichte Max gelesen haben musst.

„Ja, das ist richtig, auch wenn das Leben endet geht es weiter, ich zumindest glaube das, nur dass man dann die Menschen die  nicht mehr leben, auch  nicht mehr sehen oder anrufen kann, dass man dann nur im Herzen und in Gedanken mit ihnen reden kann, aber auch keine Antwort bekommt, man erinnert sich dann an den oder die und denkt dann was er oder sie wohl zu dem oder das gesagt hätte.“

„Das tröstet euch Menschen wohl?“

„Ja, so in etwa auch wenn man traurig ist, es rückt dann ein wenig aus dem Mittelpunkt des Lebens, aber alles was man in seinem Herzen trägt, oder was man einmal geliebt hat, das ist so oder so immer bei einem.“

„ Das ist bestimmt sehr schwer, oder?“ „Ja, Max manchmal ist das sehr schwer und manchmal kann man auch nicht darüber reden, weil die Traurigkeit so groß ist, dass man gar nicht darüber reden will und man es manchmal auch gar nicht wahrhaben will. Dann braucht man Hilfe von außen.“

„Hm … so Psychologe oder wie?“

„Genau Max und dann kann man darüber auch reden und man muss dann das Loslassen lernen, auch wenn es schwerfällt. Wenn man das dann nicht tut, dann wird man noch mehr traurig und dann wird man auch krank.“

„Verstehe, wichtig ist dass man sich beim Verabschieden bewusst wird, dass man sich wieder sieht, aber das es eben dauert und dass man gar nicht traurig sein muss, denn irgendwann und irgendwo sieht man sich ja wieder.“

„Genau und wenn wir uns mal trennen müssen Mäxchen, dann werde ich am Ende des Regenbogens auf dich warten, ich werde im Gras sitzen und ich werde auf dich warten.“

„Genau Cheffe und ich werde das auch tun, wenn ich zuerst dahin gelange, aber jetzt sind wir erst einmal im Hier und Jetzt.“

Max kuschelt sich in meinen Arm und schläft zufrieden ein. Ich sitze nachdenklich mit Max im Arm an meinem Schreibtisch und er schnurrt zufrieden. Felidae im Glück. Nicht fett, nicht faul, aber ziemlich philosophisch. Ich lächele.

Freitag, 10. Januar 2014

www.sheep-black.com



Da lacht der Vogel *gg

Google dein Wohnhome oder warum suchen sich künftig erübrigt!

Kennt ihr das auch, ihr habt einen dringenden Termin, und findet die Autoschlüssel nicht, oder eure Brieftasche? Alles kein Problem mehr, es gibt ja Google. Google macht es möglich vom Street View bis zum Wohnungs View ist es nur noch ein kleiner Schritt. Ihr räumt einmal eure Wohnung, Haus oder wie auch immer gründlich auf, alles liegt an seinem Platz inklusive der Freundin/Frau/ Lebensabschnittsgefährtin ( dabei bitte darauf achten, dass es sich um die Dauerfreundin handelt, Geliebte und Affären bleiben außen vor, da diese ja beliebig wechseln können) dann scannt ihr euer Behausung ( bitte nicht vergessen Passwortschützen, empfiehlt sich bei Freundin/Frau, denn man weiß ja um die Neugier der Frau an sich). Ihr installiert dann noch schnell einige Optiksensoren, koppelt das Ganze dann an euren Zentralrechner, installiert noch schnell die Software dazu und setzt das Ganze dann in Facebook, denn schließlich müsst ihr ja zeigen was ihr alles so habt und wie technisch pfiffig ihr seid. Natürlich nicht vergessen auch anzugeben, wo ihr eure Pin für die EC-Card und anderer hochsensible Daten aufbewahrt, ebenso die Kombination für euren Tresor nicht vergessen. Tja und was soll dann noch schief gehen? Außer dass ihr vielleicht demnächst unter der Brücke schlafen müsst, aber dann habt ihr ja den Street View. Ich persönlich suche lieber weiter wenn ich was verlegt habe, na ja und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich ja eher ein Freund von Wikki *gg. In diesem Sinne passt auf euch auf Nachbarn *gg

Donnerstag, 9. Januar 2014

Fiktiver Kundenbrief *gg

Liebe Kunden und liebe Freunde,
ich arbeite sehr gerne und auch sehr viel, denn ich liebe meinen Beruf. Mir macht es Freude, neue Dinge zu schöpfen, ob nun ein Logo oder eine Webseite. Ich zeichne auch wahnsinnig gerne Cover und ich liebe es, Experimente in Photoshop und In-Design für euch zu machen. Nur leider kann ich das nicht immer alles umsonst tun, denn auch ich muss meine Rechnungen bezahlen und auch die EU unterstützen. Ihr kennt ja alle das Merkelproblem und die damit verbundene ungeheure Verschwendungssucht, welche leider sehr therapieresistent ist und trotz vieler Bemühungen immer wieder zu Rückfällen führt. Eben ein typisches Suchtproblem.

Neulich habe ich auch festgestellt, dass ich meinen Strom, meine Heizung und mein Telefon nicht zum Freundschaftspreis bekomme. Tja, und das Finanzamt begünstigt mich auch nicht durch eine Steuerbefreiung. Schade eigentlich!

Ihr dürft es mir glauben, ich habe versucht unter allen Anstrengungen, mein Auto davon zu überzeugen, Wasser zu tanken statt Benzin. Die Folge war ein Motorschaden, und was soll ich euch sagen, die Werkstatt wollte mir auch keinen Freundschaftspreis machen, nur weil ich so lange Jahre dort schon Kunde bin. Die Inflation halt, klagte der Mechaniker. – Also hab ich das Auto abgeschafft und fahre wieder Fahrrad.

Ich habe auch versucht, meinen Bäcker, wegen der langen Bekanntschaft, zu überzeugen, mir die Brötchen zum Freundschaftspreis zu überlassen, aber der klagte, dass er die Angestellten bezahlen müsse und sein Hund gerade eine teure Operation brauche. Tja, was soll ich euch sagen. Ich versuchte mein Glück beim Metzger, aber der erklärte mir, ein Freundschaftspreis sei zurzeit nicht drin, weil die vielen Fleischskandale leider riesige Löcher in seinen Sparstrumpf gerissen hätten.

So fragte ich meinen Freund, einen bekannten Bierbrauer, um wenigstens ein Kölsch zum Freundschaftspreis zu bekommen, und der sagte mir dann in seiner bekannten liebenswürdigen Art, dass er mir gerne eins ausgeben würde, aber mit den Freundschaftspreisen sei das so eine Sache.

Das stimmte mich dann sehr nachdenklich, denn Freundschaftspreise beenden letztlich irgendwann jede Freundschaft. Da ich das aber nicht will, denn meine Freunde sind mir viel mehr wert als Geld, wird es in dieser Unternehmung keine Freundschaftspreise mehr geben und leider kann ich auch nicht umsonst arbeiten, auch wenn mir die Arbeit wirklich Freude macht.

In diesem Sinne einen schönen Tag und ein tolles Wochenende *gg

(Ach übrigens, für das Korrigieren dieses Briefes musste ich meiner Frau, Lektorin, die Hälfte meines Taschengeldes abtreten *gg)

Eine bewegende Frage

Zählt eigentlich grottenschlechte Literatur zu fremdgefährdendem Verhalten?
Wir haben dieses Thema diskutiert, mit Juristen, Psychiatern, Pädagogen und Sozialwissenschaftlern.
 

Die Juristen waren der Meinung, dass dabei § 223 StGB greifen könnte. Wobei hier der Satz "actio libera in causa" greift. Geschieht es vorsätzlich, hat der Autor das so beabsichtigt oder war er während des Schreibens nicht Herr seiner Sinne? Das sind Fragen, die diskutabel sind. 

Die Psychiater sahen die Sachlage einfach als völlig normal an, es würde nicht nur Schwachsinn geschrieben, sondern auch gelebt, also von einer Gefährdung könne man hier keineswegs ausgehen, da die Welt so oder so aus einem Überhang an Idioten bestehen würde. Je größer der Schwachsinn, desto beliebter sei diese dünne Literatur. Ein Beispiel aus der aktuellen Fernsehlandschaft würde das Ganze sogar noch untermauern: das Dschungelcamp. Eine Ansammlung abgehalfterter B-Promis, die sich durch Schlamm wühlen, mit Ratten tanzen und letztlich auch noch Dinge essen, die fernab jeden guten Geschmacks für Europäer sind. Entblöden pur!
Die Nation scheint es zu lieben. Warum also nicht auch grottenschlechte Literatur.
 

Die Sozialwissenschaftler sahen allerdings eine gesellschaftliche Gefährdung darin, was wiederum die Juristen aufmerken ließ. Immer wenn es um Gefährdungen geht, wittern sie die Möglichkeit einer Klage. Welch kläglicher Zustand. 

Die Pädagogen allerdings sahen das Ganze sehr pragmatisch, sie glauben nach wie vor an den gesunden Menschenverstand und an den Erfolg ihrer Einwirkungen auf die zu Erziehenden. Das pädagogische Ziel lautet: Erkenne grottenschlechte Literatur, indem du viel liest und dir ein Bild von den Dingen machst. Lerne zu unterscheiden, was gut und nicht gut für dich ist. 

In diesem Sinne ... have a nice day.  

Mittwoch, 8. Januar 2014

Der Autor im Gespräch *g
"Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben.
Sie haben meine Phantasie beflügelt. 
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich erwachsen werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem aber danke ich all denen,
die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke."

(Paulo Coelho)©

So ist es und besser hätte man es nicht sagen können. In diesem Sinne have a nice day

Max und wie alles begann *g

Es war einer dieser furchtbar tristen Abende im November. Ich saß, nachdem ich meinen Brotberuf erfüllt hatte, der Max und mich durch den Monat brachte, am Schreibtisch. Ich wusste, dass ich an diesem Freitagabend viel arbeiten musste, ein neues Buch ist immer arbeitsintensiv. Mein Kater Max hatte es sich bequem gemacht auf dem großen Schreibtisch. Er liebte es, da zu liegen und mich zu beobachten, wenn er genug gefuttert hatte und zufrieden in der Nähe der warmen Heizung und Schreibtischlampe schnurrend vor sich hin träumen konnte. Gelegentlich schaute er dann aus dem Fenster und blinzelte in den Himmel.
Manchmal wünschte ich mir, selbst ein Kater zu sein.
"Ich dachte, dir geht es gut, mein kleiner Freund?" Ich sah ihn an und er blinzelte mich mit seinen grünen Augen an. "Na, alles gut, mein Dicker?", entfuhr es mir, denn ich sprach natürlich mit meinem Kater, er wusste Dinge über mich und von mir, da würde so mancher etwas für geben, aber er war nun wirklich ein sehr verschwiegener Freund.
"Gar nichts ist gut", antwortete er mir plötzlich.
Ich saß wie erstarrt an meinem Schreibtisch und dachte, ich hatte wohl nicht mehr alle Tassen in der Tüte.
"Hilfeeeeeee, mein Kater spricht!", entfuhr es mir fast lautlos.
"Na klar, spreche ich, warum auch nicht! Wozu deine aufkommende Hysterie? Elche und Schafe sprechen doch auch, du bist doch schuld, du hast sie animiert." "Ichhhhh??"
"Ja, wer denn sonst, also bisher war immer alles in Ordnung, da konnte ich schweigen, aber jetzt ist es das eben gerade nicht."
Ich schluckte und dachte: Wahnvorstellungen, ich brauche einen Psycho-Doc oder am besten gleich in die Klinik. 
"Fasse dich mal in Vernunft, mein Freund!", sagte Max zwinkernd. "Ich habe Zahnschmerzen und es wäre sinnvoll, mal einen Tiersachverständigen zu konsultieren. Diese Britta oder so, wo du mich immer hinschleppst, wenn mir gar nichts fehlt."
"Öhm… Bildung scheinst du ja zu haben", sagte ich ein wenig verwirrt, denn ein sprechender Kater, so etwas war nun ja schon sehr merkwürdig. Ich meine, jeder weiß, dass ich ein Autor bin, der ungewöhnliche Dinge erlebt und schreibt, aber ein sprechender Kater?? Und was, wenn ich das berichten würde, man würde mich doch glatt einsperren. 
"Kümmerst du dich bitte mal um meine Zahnschmerzen, statt dumm aus der Wäsche zu gucken!"
"Äh…, ja sofort, nur entschuldige mal, ich bin es nicht gewohnt, dass mein Kater mit mir spricht."
"Ich weiß ja schon, dass ich Personal bin, aber das ist dann doch ein wenig viel." Er lächelte, trotz Schmerzen. "Immerhin, mein Lieber, habe ich es geschafft, dich mal aus der Fassung zu bringen, das sind die Geister, die du riefst."
Ich griff zum Telefon. Britta musste her oder wir hin. Nach kurzem Klingeln meldete sie sich. Ich erklärte ihr das Problem, Max habe Zahnschmerzen. Sie lachte und sagte:
"Das war zu befürchten, beim letzten Besuch klagte er schon ein wenig darüber, aber er hatte Angst vor dem Ziehen des Zahns."
"Wie, er klagte darüber???"
"Na, er sagte es mir."
"Er tat was?"
"Er sagte es mir, bist du schwerhörig?"
"Nee, du willst mir doch jetzt nicht sagen, dass er es dir gesagt hat?"
"Na sicher, wir haben tolle Gespräche gehabt, die Kastration fand er übrigens übel."
Mir fiel der Hörer fast aus der Hand.
"Und nun??"
"Na, bringe ihn her und wir ziehen den Zahn." 
"Gut, ich bin in 15 Minuten da." Ich legte auf.
"Max, wir gehen jetzt zu Britta. Nein, ich fange dich nicht ein, du wirst ohne Korb neben mir im Auto Platz nehmen und du wirst jetzt nicht mit mir deine Diva-Nummer abziehen. Ich bin genervt genug. Ich bin völlig überarbeitet und dann auch noch ein sprechender Kater und eine Tierärztin, die das weiß. Max, wir gehen jetzt!"
"Okay, aber trägst du mich zum Auto?"
"Na gut, wenn es sein muss, also komm her." 
Ich hob Max hoch und betrachtete ihn.
"Du armer Kerl, Zahnschmerzen und dann nix sagen."
Tiefes Mitgefühl brachte ich ihm entgegen, denn wer kennt das nicht: Zahnschmerzen und dann Angst vor dem Zahnarzt. Ich setzte Max dann doch vorsichtig in seinen Korb und dann in das Auto, schon aus Gründen der Sicherheit. Ich erkundigte mich:
"Tut es sehr weh?"
"Ja, höllisch!", jaulte es aus dem Katzenkorb. Ich sprach beruhigend auf ihn ein:
"Wir sind ja gleich da."
Britta empfing uns lächelnd.
"Na, Max, dann wollen wir doch mal, kommt vom heimlichen Naschen." 
"Naschen?"
"Ja, er klaut immer gerne mal Zucker und Bonbons, völlig ungeeignet für Katzen."
"Du klaust meine Bonbons??" 
"Ja, manchmal", entfuhr es Max zerknirscht.
"Na ja, und Zähneputzen ist ja nicht dein Ding", entfuhr es mir. Kein Wunder, dass ich manchmal denke, ich habe zu viele Bonbons gegessen. Na, das Ergebnis habe ich ja jetzt.
Britta betäubte ihn, er ließ die Spritze klaglos zu und dann, schwups, war der Zahn draußen.
Nach 20 Minuten verließen wir die Praxis, versehen mit allen Tipps und einigen Medikamenten gegen die Schmerzen.
"Nun, wie fühlst du dich, Max?" 
"Danke, geht schon."
"Bonbons?" 
"Ich liebe sie so sehr und sie duften immer so verführerisch."
"Hm…, ich verstehe dich", sagte ich leise, "aber sie sind nicht gut für dich und ich verspreche, ich kaufe keine mehr, damit du nicht in Versuchung kommst, und ab morgen putzen wir Zähne, verstanden??"
"Ja, aber ich laufe dabei nicht in der Wohnung herum, so wie du."
"Nein, das musst du nicht, Max."
Max verzog das Gesicht, er hatte Schmerzen, aber er hatte auch begriffen, dass Bonbons nicht gut für ihn waren. Zu Hause legte er sich auf seinen Platz am Schreibtisch. Ich konnte endlich beginnen zu arbeiten, aber irgendwas klingelte. Ich schreckte hoch. Max sah mich an. Ich sah Max an.
"Na, alles klar, mein Dicker, keine Schmerzen mehr?"
Max schwieg, ich schaute auf die Uhr: 3.46.
Was für ein Traum, dachte ich. Max klaut Bonbons und hat Zahnschmerzen.
Ich beschloss, ins Bett zu gehen.
Als ich allerdings einige Tage später meine Kontoauszüge kontrollierte, stellte ich fest, dass meine Tierärztin mein Konto belastet hatte.
  
Guten Tag die Welt *gg

Dienstag, 7. Januar 2014

Rezept des Tages

In siedendes Öl werfen wir zunächst eine, bei lebendigem Leibe gehäutete Zwiebel.
Unter ständigem Stöhnen köpfen wir eine Handvoll unschuldiger Spargel, die wir mit dem Blut handgewürgter Blutorangen getränkt haben.
Nun reißen wir einer noch jungfräulichen Banane die letzte Schale vom Leib und zerquetschen das noch zuckende Fruchtfleisch.
Wir lassen das Ganze schön langsam aufkochen und geben dazu eine Handvoll ungeborener Erbsen, die wir erst unmittelbar zuvor der Mutterschote entrissen haben, sodass sie noch schotenwarm sind.
Während wir das Ganze nackt auf glühenden Kohlen schmoren lassen, vergreifen wir uns an den Beilagen:
Hinterrücks schlagen wir einen ahnungslosen Kohlkopf ein und zerschneiden ihn auf den noch schlagenden Herzen gevierteilter Artischocken, wobei wir auf keinen Fall vergessen sollten, reichlich Salz auf die noch offenen Wunden zu reiben.
Wir fügen einige gemeuchelte Morcheln bei - im Todesfalle dürfen es auch gemorchelte Meucheln sein -, hauen alles in die Pfanne und lassen es zusammen mit den letzten Überlebenden unseres Majoran-Massakers auf größter Flamme kurz aufschreien.
Wir schrecken es mit einer Messerspitze Curry zu Tode ab, ein Schuss Soja dazu und ein Fässchen Essig für die letzte Ölung.
Nachdem wir alles mit unserem elektrischen Quäl nochmals gut durchgequält haben, nehmen wir noch blutjunge Kartoffeln, denen wir natürlich zuvor die Augen ausstechen.
Und da ist sie: die Platte der sieben Grausamkeiten ... Ist sie nicht schön!

IKEA oder warum ich den Laden nicht mag *g

IKEA - schon der Name ist Scheiße.
Meine Freundin meint: "Lass uns mal wieder zusammen zu IKEA fahren. Ist doch schön, da mal wieder durchzubummeln.“  
Bummeln ... von wegen. Als ob Frauen durch den Schuppen BUMMELN würden. Sie KAUFEN sich durch. Jede von den Weibern reißt riesige Löcher in die Regale.
Natürlich am Samstag. Warum eigentlich ausgerechnet immer samstags?
Kann mir jemand sagen, warum Frauen immer samstags zu IKEA fahren wollen?
Oder sonntags? Oder freitags? Ich will nicht zu IKEA. An keinem Tag.
Aber widersprich da mal einer. Der Samstag wäre völlig im Eimer.
Und der Sonntag. Also was tun?
Klar - was sie alle tun: lächeln, innerlich sterben und mitgehen.
Anfahrt: Der Stau reicht zurück bis auf die Autobahn. Von der Ausfahrt bis auf den IKEA-Parkplatz brauchen wir 35 Minuten. Ich bin innerlich schon am kochen, lasse mir aber nichts anmerken. Auch nicht, als sich ein Fahrer rücksichtslos vorne in die Parklücke drängt. ("Komm her, du Depp. Los, steig aus. Dir hau ich ein paar aufs Maul. Depp, blöder. Dummes Teil. Los, trau dich. Weihnachtsgeschenkeverpetzer.")

Nun, er hat sich nicht getraut, meine Freundin nagt an der Unterlippe und mir geht es kurzzeitig wieder etwas besser. Obwohl ich ihm schon gern ...
Gott sei Dank hat sie sich diesmal nicht gleich im ersten Stock ausgetobt. Da hatte sie letztes Mal schon mit einer neuen Couch gedroht: "Die hier ist schön. Und sooo praktisch. Den Bezug kann man abziehen und waschen." Ich schau aufs Preisschild. ("Wir werden das Ding höchstens dreimal waschen, also kostet jedes Mal Waschen 1.500 Euro? Wieso nehmen wir nicht eine billige, schmeißen sie weg, sobald sie nen Fleck hat, und kaufen eine neue?") - "Prima. Du hast recht. Sehr schön. Sitzt sich auch bequem. Und gar nicht teuer. Ein echtes Schnäppchen. Willst du sie gleich haben?"
Zum Glück wollte sie das Ding dann doch nicht kaufen. Der Härtetest kommt im Untergeschoss: Millionen Dinge, die Frau unbedingt braucht. Jeder Artikel 5233-mal vorhanden. Natürlich will sie nur ein paar Kleinigkeiten, die sie unbedingt schon immer gebraucht hat und nirgendwo anders bekommt und schon gar nicht zu deeem Preis. Ein Nudelklammereisen ... oder so.
Jedenfalls total praktisch und gar nicht teuer. Und die tollen Gläser mit Stiel. Gibt’s nur im 10-er-Pack. Aber was solls - die alten hatte sie ja schon seit dem letzen IKEA-Besuch vor ... was? (Acht Wochen? Und die sind ja auch schon nicht mehr schön. Und die praktischen Fressbretter-Brotzeitteller aus Holz - scheiß-schwer!) Und diese Kerzenhalter und "Sieh doch mal, die kleine Leuchte da" und die praktischen zusammenfaltbaren "kannmanimmerbrauchen"-Teile und ... Sie stopft mir das Zeug in diese tolle gelbe Umhängetasche, mit der ich aussehe wie ein geistig zurückgebliebener Pfadfinder. Oder Stadtreinigung. Offenbar muss jeder Mann so eine Tasche umhaben, obwohl sie fast alle auch noch einen Wagen schieben müssen. Aber Frauen scheinen die Dinger schick zu finden. Sie scheint jetzt alles zu haben ...
dann die Schlange an der Kasse. Sie haben jetzt Schilder aufgestellt: "Ab hier 25 Minuten Wartezeit zur Kasse". Eins kann ich von hier aus schon fast lesen. Sie kann nur mühsam verhindern, dass ich die Tasche ins nächste Regal schmeiße. Ich fasse es nicht: Die Frauen schwatzen miteinander oder wuseln noch mal davon, um schnell noch ein paar "hättenwirdochfastvergessen" zu holen, während die Männer wie die Deppen mit ihren Wagen in der Schlange stehen. Das nächste Schild: "Noch 15 Min. bis zur Kasse" veranlasst mich, mit der Tasche Schwung zu holen, aber sie meint, sie könne die Kasse schon sehen ... Na gut. Wuselwuselwusel und schon habe ich noch einen tollen Übertopf für den Dingsbums-Busch im Esszimmer (Das Drecksding werde ich mit Domestos gießen!) in der Tasche. Das nächste Schild kann man schon nicht mehr lesen: Das muss wohl jemand umgekickt haben - lauter Fußabdrücke drauf.
Aber jetzt kann ich die Kasse auch sehen. Endlich sind wir dran. Nach fünf Minuten Vorzeigen von Drivers license, Organspenderausweis, ATM-, Visiten-, Kredit- und Krankenversicherungskarte glaubt mir die blöde Kuh an der Kasse ("Mein Freund hat das nicht so gemeint.") endlich, dass ich mit dem Nachnamen und nicht dem Vornamen unterschrieben habe. ("Ich hab’s noch ganz anders gemeint ...") Der Tritt gegen den Tresen hat aber auch keinen Schaden hinterlassen.
Abfahrt: Auf dem Parkplatz beginnt das Drama von vorn: Wie komme ich von IKEA wieder weg? Die Ausfahrt ist verstopft. Der Parkplatz ist verstopft, der Weg bis zur Ampel ist verstopft, die Autobahnauffahrt ist verstopft. 35 Min für 1,6 km. Aber den blöden Deppen von der Herfahrt habe ich diesmal in eine Parklücke abgedrängt, wo er vermutlich eine Stunde gebraucht hat, um da rückwärts wieder rauszukommen. Ach ja, die alte Freundin ist inzwischen entsorgt, und Kater Max will nie mit mir durch IKEA bummeln *gg und meine Frau will das komischerweise auch nicht, es gibt also noch Hoffnung für euch alle da draußen *gg
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Die Kinderbuchserie




Nachmittagsgedanken

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber so langsam nervt mich die immer wiederkehrende Frage: Wie verkaufe ich meine Bücher und wie werde ich ein erfolgreicher Autor?
Wenn es so einfach wäre, einen Bestseller zu schreiben, dann würde ich euch das nicht verraten, denn so blöde kann ja keiner sein. Ich würde dann selbst einen schreiben. Also kann ich euch diese Frage nicht beantworten.
Wie man ein guter gelesener Autor wird, das dann schon eher, aber auch hier erteile ich ungerne Ratschläge, denn Ratschläge sind auch Schläge und so manchem müsste ich dann sagen: Such dir ein anderes Hobby, denn es interessiert die Welt nicht, was in deinem Leben so schiefgelaufen ist oder wie viel Frauen du flachgelegt hast (bedenke, Casanova wird immer besser sein als du). Es ist auch zu bezweifeln, dass die Welt interessiert, welche Therapien du gemacht hast, ob dein Dackel eine Grippe überstanden hat oder du das 7. Scheidungsdrama erfolgreich bewältigt hast, nach dem Motto: „Der Alten habe ich es gezeigt, das Haus gehört mir.​​“
Der Leser hat selbst genug Probleme, da braucht er nicht auch noch deine.

Ein gutes Buch soll entspannen, fesseln und den Leser in eine Geschichte bringen, an der er teilhaben kann, die er nachvollziehen kann, bei der er vielleicht sogar lachen kann.
Wer dennoch schreiben will und sich für einen unentdeckten Goethe hält, der sollte eins beherrschen: seine Muttersprache oder die Sprache, in der er zu schreiben gedenkt. Es gibt nichts nervigeres als ein Buch, in dem ständig der Kasus wechselt, er nicht mal erkannt wird. Das verdirbt den besten Plotgedanken. Hinzu kommen noch illustre Rechtschreibfehler (aber Word-Korrektur macht das schon). Weit gefehlt.
Ein gutes Lektorat, das macht es. Da wird aber gespart und gegeizt. Ich habe in meinen vielen Jahren des Schreibens einige Lektorate verschlissen und ich sage das ganz bewusst. Ich habe teure Lektoren gehabt, die waren unfähiger als ich selbst und haben Verschlimmbesserungen durchgeführt, dass man es nicht glauben kann. Ein gutes Beispiel dafür ist mein erstes Buch. Ich hatte sogar mal einen Prof. für Germanistik. Ich hoffe sehr, er hat das Lektorieren gelassen, denn er übersah mal eben locker 1.​​000 Fehler im Buch. Heute habe ich ein gutes und vernünftiges Lektorat. Zugegeben, es ist auch nicht billig, sondern liegt preislich im Durchschnitt, aber es lohnt sich, denn ich möchte nicht, dass es in meinem Buch Fehler gibt, welche den Lesefluss stören.

Dann kommen wir zu dem illustren Punkt des Covers. Das sollte ein Aushängeschild sein und ein Hingucker und nicht die tolle Zeichnung von Tante Agathe oder, huch, meine Tochter malt so schön. Damit lockt man keinen hinter dem Ofen hervor. Als Autor ist man eine MARKE und genau darum geht es in der Vermarktung. Es fällt auf den Autor zurück, wie sein Buch präsentiert wird in der Öffentlichkeit.

Ich sehe auch oft solch illustre Homepages. Da könnte ich mich manchmal vor Lachen zerrupfen. Tonnen von Tags, die keinen interessieren, so was kann man verbergen. Es nervt auch ungemein, wenn der Besucher sieht, dass dort mindestens weitere 98.​​000 Fehler in Schrift und Bild vorhanden sind. Noch lustiger wird es, wenn ungefähr 5.​​000 Popups aufspringen, von Sex bis Anleitungen zum Bau einer Atombombe ist alles vorhanden, besonders schlimm auf Seiten von Kinderbuchautoren. Gutes Gelingen, kann ich da nur sagen, vielleicht wartet der Jugendschutz demnächst vor der Tür, wissen kann man das nie.
Autoren stehen in der Öffentlichkeit, jedenfalls dann, wenn man erst genommen werden will.

Ganz schlimm ist dann noch diese, ja, sagen wir mal latent vorhandene Selbstüberschätzung: Mein Buch wird ein Bestseller, es wird verfilmt, ich werde der Autor aller Autoren, seht hin, ich habe jetzt schon ein Haus, ein Boot, einen Hubschrauber … Wer dann darüber mal nachdenkt, der sollte sich in Ruhe überlegen, ob er wirklich Menschen unterhalten kann und will oder ob er nur Kohle verdienen möchte. Dann empfehle ich ein gutes Studium und eine Managerkarriere, dann klappt das schon mit dem Erfolg. Und wer berühmt werden will, der erschlägt am besten seinen Nachbarn, dann ist er im Fernsehen, zumindest für einen Tag.
Gute und bekannte Autoren, die sind anders, die schreiben und machen nicht so ein öffentliches Theater um sich und ihre Person.

In diesem Sinne: fröhliches Weiterschreiben, vielleicht klappt´s ja mit dem Bestseller ;​​-)

Rezensionsgedanken

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe Folgendes festgestellt, nur so für mich:

Ich würde nie wieder ein Buch kaufen, das nur 5-Sterne-Rezensionen hat. Da kann was nicht stimmen. Und da stimmt auch etwas nicht. Ich finde es einen Betrug am Leser. Da werden Bücher hochgejubelt, die nicht mal die Bezeichnung „Buch“ verdienen, sondern eher den Begriff „Klopapier in Rechteckform“. Der Inhalt ist meist dürftig, ohne roten Faden, ohne Plot-Gedanken und meistens lässt auch noch Layout und Rechtschreibung zu wünschen übrig. Wenn die Rechtschreibung gut ist, dann war zumindest ein Lektor anwesend, der die groben und gröbsten Fehler beseitigt hat, aber die Schreibe nicht ändern kann, sonst wäre der Lektor der Autor *g

„Lustig“ sind auch die Kollegen, die ihr Buch selbst hochjubeln oder es von Freunden hochjubeln lassen, ganz kriminell sind außerdem die gekauften Rezensionen, deren Macher sich gerade aktiv im Netz rumtreiben und auf Beutefang aus sind. Das betrachte ich als Betrug am Kunden und vor allem was nützt mir als Autor eine verärgerte Leserschaft? Gar nichts, denn damit werde ich weder erfolgreich noch ein gelesener Autor.

Genauso dümmlich sind diese sogenannten Boshaftigkeitsrezensionen, die Inhalte wiedergeben, die gar nicht vorhanden sind. Das ist mir kürzlich passiert, ich erkannte mein eigenes Buch nicht wieder. Na ja, eben Bildzeitungsniveau. Tonnen Akten wurden in meinem Buch angeblich angefordert. Ich staunte nicht schlecht, denn es wurden gar keine Akten angefordert .​.​. Einer hat sogar die Worte gezählt, die angeblich wiederholt wurden. Ich war nicht nur sprachlos, sondern ich habe herzlich gelacht. Einer schlief ein beim Lesen meines Buches und konnte es trotzdem bewerten … der Kracher. Im Schlaf?​?​? Oh Wunder, was heute alles so möglich ist. Wenn ich schlafe, dann kann ich nicht gleichzeitig lesen, aber ich gehe ja auch nicht verpennt deppenhaft durch ein armselig boshaftes Leben.

Das Beste an der Sache waren dann aber die Verbesserungsvorschläge. Also wenn diese Menschen doch alles besser wissen, warum schreiben sie denn dann nicht selbst einen Bestseller? Mangelt es da an Intellekt oder gar an der Fähigkeit, einen Satz zu schreiben, der sinnorientiert ist? Oder ist es aber die Angst, sich einem Publikum zu stellen? Kritik, ob nun berechtigt oder nicht, ist sicher eine Sache, aber Kritik, nur um auch mal was auf solchen Plattformen sagen zu dürfen, ist armselig. Ich freue mich mehr über ein ehrliches „Gefällt mir nicht“ als über ein geheucheltes „Ach, wie toll“.

Boshaftigkeit und Neid sind schlechte Kritiker und eine gute Kritik erfordert eine objektive Sichtweise der Dinge, aber da hapert es leider bei einigen Menschen. Nur ist es eben ganz schlimm, den geneigten Leser zu verarschen, indem man sich selbst beweihräuchert, das stinkt immer. Nachdenken und fair bleiben, das ist es, und sich selbst ein Bild machen, einen Eindruck verschaffen – und wenn man dann möchte, kann man ihn wertschätzend mitteilen.

In diesem Sinne .​.​.

Montag, 6. Januar 2014

Schneckenleidenschaft



Da bewegt sie sich *gg


Trailer P.S.-Lektorat


Der Bücherlöwe *gg


Der Blog www.sheep-black.com


Der Autor Henry-Sebastian Damaschke

Der Autor und Illustrator  
Henry-Sebastian Damaschke wurde am 18. Mai 1960 in Bergneustadt geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im Ruhrgebiet. Nach dem Abitur begann er seinen ungewöhnlichen Lebensweg. Er entschied sich für die Sozialpädagogik, arbeitete viele Jahre in sozialen Brennpunkten und entwickelte letztlich das Präventionsmodell "Immer das Theater mit der Sucht".  Sucht- und Drogenprävention wurde einer seiner Arbeitsschwerpunkte. Anfang 2004 zog er an den Rhein, in seine neue Wahlheimat Köln. Die Liebe zur Domstadt ist größer geworden, ohne Dom geht gar nichts mehr.  
2005 erschien das erste Buch: "Das schwarze Schaf mit den 109 weißen Haaren".  

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2006 begann er mit seinen Illustrationen, er arbeitet für verschiedene Verlage.  
Es folgten "Die schwarz-weiße Achterbahn", die Kinderbuch-Serie "Abenteuer vom Regenbogen-Elch" sowie die Krimi-Reihe "Elche morden nicht".  
Es entstanden daneben viele andere Projekte,  
zurzeit der Thriller "Der Tod riecht süß".  +Petra Schmidt 

Regenbogen-Elch



Copyright: Henry-Sebastian Damaschke, www.sheep-black.com
Der Regenbogen-Elch

Das Ende eines Lektors

Ein Autor steht vor Gericht, weil er seinen Lektor erschlagen hat.
Richter: "Das ist ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung geben.​"  
Der Mann: "Der war so dämlich, den musste ich einfach erschlagen!​"
Richter: "Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen sollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung.​"
Darauf der Mann: "Das war folgendermaßen: Mein Büro liegt in einem Hochhaus im 13. Stock und im ersten Stock wohnt eine reizende Portiersfamilie, die hat drei Kinder. Es ist schrecklich! Die waren so klein geblieben, von Natur aus. Der Zwölfjährige ist 80 cm groß, der 19-Jährige 90 cm und der 20-Jährige 100 cm. Ich komme eines Tages hoch zu meinem Lektor und sage: ´Das ist schon was Schlimmes mit den Kindern der Portiersfamilie.​´
´Ja´, sagt der Lektor, ´das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht.​´
Ich sage: ´Nein, was du meinst, sind Pygmäen.​´  
´Nein´, sagt der Lektor, ´Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen.​´
Ich sage: ´Das ist Pigment.​´
´Nein´, sagt der Lektor, ´Pigment, darauf haben die alten Ägypter geschrieben.​´
Ich sage: ´Das ist Pergament!​´
´Nein´, sagt der Lektor, ´Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht.​´
Herr Richter, Sie können sich vorstellen, ich verschluckte mir das Fragment, setzte mich in meinen Arbeitsstuhl und las Zeitung. Plötzlich kommt der Lektor mit einem Satz, ich denke, jetzt ist er irrenhausreif.
´Hier, schau mal, was hier steht!​´ Er macht ein Buch auf, zeigt auf eine Textstelle und sagt:
´Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin des Zuhälters 15.​´
Ich nehme das Buch an mich und sage:  
´Aber das ist ein französisches Buch, da steht: La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Lois XV. Das heißt: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15.´
´Nein´, sagt der Lektor, ´das musst du wörtlich übersetzen: La Marquise - das Sonnendach.Pompadour - das Handtäschchen.La Maitresse - die Lehrerin.Lois XV - der Zuhälter 15. Ich muss das schließlich ganz genau wissen, ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt.​´
Ich sage: ´Du meinst einen Lektor.​´
´Nein´, sagt er, ´Lektor war der griechische Held des Altertums.​´
Ich sage: ´Das war Hektor, und der war Trojaner.​´
´Nein´, sagt er,​´Hektor ist ein Flächenmaß.​´
Ich sage: ´Das ist ein Hektar.​´
´Nein´, sagt er, ´Hektar ist der Göttertrank.​´
Ich sage: ´Das ist der Nektar.​´
´Nein´, sagt er, ´Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland.​´
Ich sage: ´Das ist der Neckar.​´
Darauf er: ´Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein - das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen.​´
Ich sage: ´Das heißt Duett.​´
´Nein´, sagt er, ´Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen.​´
Ich sage: ´Das ist ein Duell.​´
´Nein´, sagt er, ´Duell ist, wenn eine Eisenbahn aus einem dunklen, finsteren Bergloch herauskommt.​´ 
Herr Richter - da habe ich einen Hammer genommen und habe ihn erschlagen.​" 
Betretenes Schweigen, dann der Richter: 
"Freispruch, ich hätte ihn schon bei Hektor erschlagen!​"

Copyright © 2011 by Henry-Sebastian Damaschke