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Mittwoch, 21. Juni 2017

"Dipl.-Autor" ab 1.500 € zu haben!

Achtung: Ein weiteres "Geschäftsmodell" eines Verlages, der seine Zuschüsse hinter einem sogenannten "Literatur-Studium" ohne Professoren, hübschen Urkunden oder lockenden Spielen "versteckt". Ein besonderes Beispiel (siehe Bild) möchte ich euch nicht vorenthalten. Es geht auch in diesem Fall nicht um eine Listung oder Misskreditierung, sondern um reine Information, sodass Autoren genau prüfen können und auch sollten, auf was sie sich einlassen.
http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.de/

Sonntag, 4. Dezember 2016

Neuerscheinung Schottland-Thriller "Der Tod riecht süß"

https://www.amazon.de/Tod-riecht-s-Thriller-ebook/dp/B01MQPKJEZ/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1479717276&sr=1-1
Kurzzusammenfassung:
In einem Schlosspark in Dundee werden die Leichenteile eines Mannes gefunden - der Auftakt einer grausamen Mordserie, die sich quer durch Schottland zieht. 
Im Wettlauf gegen die Zeit ermitteln der Oberstaatsanwalt Alan MacGregor und die schöne Rechtsmedizinerin Dr. Justine Maxwell-Row. Auf der Jagd nach der Bestie in Menschengestalt kommen sich Alan und Justine näher, bis sich die Spuren zum Mörder verdichten ... 
Wer wird sein nächstes Opfer sein? 

Die Taschenbuch-Ausgabe ist online überall erhältlich, z. B. bei:
BoD
und ist im Buchhandel bestellbar. Das E-Book gibt es als MOBI und ePUB in allen bekannten Stores.

Zum Reinlesen findet ihr eine exklusive Leseprobe als E-Paper bei Yumpu

Ich wünsche euch ein mörderisches Lesevergnügen :-)

Der Trailer zum Buch:
video

Montag, 3. Oktober 2016

Meine Lektorinnen - meine Empfehlung für Autorenkollegen

Ich möchte an dieser Stelle einmal meine Lektorate / Lektorinnen vorstellen und mich bei ihnen bedanken.

Sandra Schmidt, Lektorat Text-Theke
http://www.lektorat-text-theke.de/






Petra Schmidt, P.S.-Lektorat
http://www.lektorat-ps.com







Die beiden (Tochter und Mutter) arbeiten oft und gern als Agentur im Team und sind gut aufeinander eingestimmt, um den Texten jeweils die Aufmerksamkeit zu schenken, die notwendig ist.
Im ersten Durchgang des Lektorates wird der Text von Sandra (Lektorat Text-Theke) hinsichtlich stilistischer Unebenheiten, Stringenz und Logik geprüft und bearbeitet.
Nach der Abstimmung der Korrekturen und Änderungsvorschläge werden im zweiten Durchgang des Korrektorates von Petra (P.S.-Lektorat) Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft und korrigiert. Daran anschließend fertigt sie den Buchsatz, wobei mein Werk hinsichtlich der Kapitel, Absätze und dem Format Gestalt annimmt.
Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei, was sich in der Qualität des veröffentlichten Buches deutlich widerspiegelt. So kann ich meinen Lesern ruhigen Gewissens meine Geschichten sowohl als E-Book als auch als Taschenbuch in die Hände geben, sodass sie "nur" lesen können, ohne durch Fehler abgelenkt oder genervt zu werden.


Freitag, 22. Mai 2015

Die Elch-Posse: Simultan-Lektor

Simultan-Lektor

Wir leben in stressigen Zeiten. Die Bahn streikt, die Kita streikt, die Post streikt, die Ampelmännchen streiken, aber die Elch-Posse streikt nicht. Immerhin ein Lichtblick.
Wenden wir uns anderen wichtigen Themen zu, nämlich Dingen, die man ändern kann. Die Sprache, ja, die Sprache, sie verkommt. Täglich, ach, was sage ich, minütlich wird es schlimmer. Kurz und gut, unsere Sprache geht den Bach hinunter, aber es gibt Lösungen. Jawohl, ich habe mir eine überlegt. Jeder sollte sich einen Simultan-Lektor anschaffen das würde zum einen Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen, zum anderen unsere Sprache retten. Das Studium zum Simultan-Lektor würde in der Regel 8 Jahre dauern, inklusive des Auswendiglernens des Dudens. Natürlich müsste diese Ausbildung eine grundsätzliche globale Bildung beinhalten. Ergo müsste der Auszubildende mindestens ein Einser-Abitur vorlegen, dann ein Grundstudium in Psychologie (für alle Fälle) und in BWL (man muss ja sein Gehalt ausrechnen können), am besten wäre ein Studium Generale. Im Kernstudium wäre dann natürlich die Sprache an sich vordergründig.
Der Wortschatz der deutschen Standardsprache umfasst ca. 75.000 Wörter. Die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300.000 bis 500.000 Wörter geschätzt. Wer mehr wissen will, der findet Genaueres unter: http://wortschatz.uni-leipzig.de/
Nach Beendigung dieses umfassenden Studiums steht einem Job nichts mehr im Wege. Einsatz würde man finden in der Politik, beim Fernsehen, in der Werbung, an Schulen, Universitäten, bei Autoren und eigentlich überall, sogar in privaten Haushalten. Praktisch sähe das dann z. B. so aus:
Er: „Ey Alte, hol ma Bier.“
S.-L.: Liebste, könntest du mir bitte ein alkoholhaltiges, gekühltes und frisch gegorenes bayrisches Grundnahrungsmittel aus dem Kühlgerät mitbringen? Ich wäre dir dafür sehr dankbar.“
Na, und schon wäre der Abend gerettet. Ein enormer kommunikativer Fortschritt, wie ich finde.
Stellt euch vor, wie entspannt dann das Leben wäre. Jeder sollte einen haben und von ihm lernen. Die sprachlichen Missverständnisse würden sofort wegfallen, der Umgangston wäre freundlicher und letztlich würde die Sprache nicht verkommen.
Man könnte sich das natürlich auch sparen ein Simultan-Lektor kostet einiges (Anfangsgehalt liegt monatlich bei 49.566 Euro nach Abzug der Steuer, da er Ihnen oft unter Lebensgefahr das Sprechen beibringen muss) , indem man schlicht und ergreifend auf das achtet, was man wie sagt und nicht jeden mit seinem Müll einfach und oft ungefragt zutextet.
In diesem Sinne einen kommunikationsbedachten Tag … euer Elch
Dieser Text wurde simultan und schriftlich lektoriert :-)

Dienstag, 3. März 2015

Die Elch-Posse: Headlines

Headlines

Unliebsame politische Gegner erschießt man oder, noch besser, man lässt sie erschießen. So geschehen in Moskau. Heute wird er bestattet, der Nemzow, und morgen kräht kein Hahn mehr danach. Die Taktiken sind doch gut. Einer macht Randale und der, der das Sagen hat, lässt ihn entsorgen. Somit sind die Machtverhältnisse wieder klar und strukturiert. Die Freundin war dabei und überlebte bzw. ihr passierte nichts. Was die wohl weiß? Das Feld für Vermutungen ist offen. Mord und Totschlag auf offener Straße. Na ja, das kennt man ja auch bei uns und ein bisschen Schwund ist immer.
Mit Google durch den Amazonas. Na, endlich mal was Erfreuliches. Da kann man also bequem vom Sofa aus durch den Busch schleichen. Coole Sache, das Google, ein bisschen allerdings stört es mich, dass diese unberührte Natur jetzt nicht mehr unberührt ist. Hoffentlich haben die nicht ihre Cola-Dosen überall rumliegen lassen. 
Kommen wir zu einem Thema, was gerade die Wogen hochschlagen lässt: Kinderpornos und die Strafe beträgt lediglich 5.000 Euro. Das ganze Ding ist eingestellt. Von Reue keine Spur und das Leben kann so weitergehen. Aufhören wird dieser Kranke mit Sicherheit nicht, aber er war ja auch Politiker, da gibt man gerne schon mal rechtlich was zu, so eine Art Polit-Bonus. Politik ist ein schmutziges Geschäft und letztlich komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass sich hier geradezu wahre Horden von subversiven Elementen tummeln. Gut, dass man das nicht alles weiß, ansonsten würde man vielleicht Amok laufen. 
Und dann war da noch das persönliche Highlight der noch jungen Woche. Unsere allseits bekannten Pseudoverlage haben sich wieder einige Possen geleistet.
Die eine Pseudologin gibt öffentlich zu, dass man bei ihr Bücher bezahlen muss und teilt unsere kostenfreie Broschüre "Pseudoverlag? Nein, danke!". Eine Posse ohne E, wenn ihr versteht, was ich meine ...
Die andere, ach so bürgerfreundliche Dame ist aufgeflogen mit ihren Pseudo-Preisen (Weltenbummler des Jahres, Unternehmer im Untergrund, Ehren-Mitglied der Pseudologen 2015, Gewinner von Preisausschreiben) und ihren Pseudo-Nominierungen (nominiert als Heilige 2020, nominiert für den grünen Daumen 2016, nominiert zur Rettung des Katers 2017 und, nicht zu vergessen, nominiert für den Abwesenheits-Preis der Buchmesse in Leipzig 2015). Sie ist inzwischen so lächerlich, dass man sich einfach nur noch fremdschämen muss. Peinlichkeiten über Peinlichkeiten, aber immer noch eine große Klappe und bloß nicht konfrontieren, da werden die Gegner geblockt und ignoriert. Da wird die Homepage schnell aktualisiert und die tollen "Preise" werden gelöscht, aber unser aller Freund Google speichert alles und ja, ich liebe Google. Sie kennt wohl nicht den schönen Satz: "Ignoranz führt tendenziell in den Misserfolg". Ist der point of no return erreicht, gibt es keine Umkehr mehr. Na ja, sei es drum, die Katerstimmung wird noch früh genug kommen und vermutlich wird dann auch der Letzte begriffen haben, dass sich ein solches Verhalten selten auszahlt, von Vertrauen wollen wir gar nicht reden ...

Also Nachbarn, seid wachsam und nicht vergessen: Et kütt wie et kütt.

Dienstag, 17. Februar 2015

Die Elch-Posse: Google erinnert sich gerne

Google erinnert sich gerne

Tja, Nachbarn, was nützt es, wenn man seine Sünden verschleiern will? Nix nützt es. Google speichert alles, restlos. Einige Pseudoverlage möchten inzwischen aus politischen Gründen einen augenscheinlich guten Leumund vortäuschen, denn im Täuschen und Tarnen sind sie ja Spitze, die Pseudologen und -innen. Nur, so ganz klappt das nicht, denn die Fakten liegen klar auf der Hand: Google speichert alles und jedes und eigentlich finde ich das richtig klasse. Wer nix Schlimmes macht, der hat auch nix zu befürchten. Auch gelöschte Einträge bleiben über Jahre erhalten und jeder kann sie mit einigen kleinen Tricks hervorlocken und dann ist das Ganze wieder sichtbar. Da nützt es nix, wenn man plötzlich nicht mehr Mitglied bei selbst gestalteten Vereinen ist, da nützt es auch nix, wenn man Seiten entfernt. Google sieht und speichert eben alles ab, und wenn nicht, dann verweisen sie auf andere Suchmaschinen ein Service, der begeistert.

Darum, Nachbarn, passt schön auf, was ihr wann und wo im Netz preisgebt. Homepagebesitzer trifft es noch ärger, denn die einmal gesetzten Seiten findet Google immer wieder. Irgendwie cool, so brauchen sich Pseudoverlage eigentlich nix mehr merken, was sie den Autoren angetan und abgeknöpft haben. Schwups, gibt man den Tagg ein und Zack, hast du nicht gesehen, erscheint es wieder. Da nützt kein Leugnen und kein Entfernen von der Homepage. Ist ´ne coole Sache, das Google.
Na, und wenn wir dann demnächst die Google App auch fragen können, wo denn der nächste Pseudoverlag ist, vielleicht gibt es dann entweder eine Warnmeldung, etwa wie: "Vorsicht! Biegen Sie nicht rechts ab, da wird Ihnen das letzte Hemd geraubt." Oder aber Google verweist auf die Seite: "NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen/ Pseudoverlagen. Bitte suchen Sie sich einen Publikumsverlag oder werden Sie Selfpublisher."

Wäre schon ´ne coole Sache von Google und eigentlich müssten ja die Nerven bei den Pseudoverlegern und -verlegerinnen blank liegen. Was wohl auch so ist, denn sie drohen bei jeder Kleinigkeit sofort mit komischen Anwälten. Ehrlich gesagt frage ich mich, ob das überhaupt richtige Anwälte sind, vielleicht haben die sich bei ebay auch ´nen Studienabschluss gekauft oder im Ausland …, so genau weiß man das ja heute auch nicht. Gab ja auch schon ´nen imaginären Professor für Germanistik, der mit Geisterbrille oder völlig verkatert le(c)ktorierte ...

Normalerweise kennen sich doch Anwälte mit Datenschutz aus. Die bei Amazon reagieren sofort, wenn jemand den Datenschutz verletzt, hatte ich gestern erst. Vor allem müsste doch ein Rechtsanwalt mehr als eine Realschule besucht haben. Also die, die ich kenne, haben Abitur und auch ordentlich studiert, aber man weiß ja nie, was ein Pseudoverlag da angeheuert hat. Vielleicht wird deshalb ja auch nur gedroht, ich meine, das bringt mich glatt auf die Idee einer Revision. Was passiert eigentlich, wenn ein falscher Anwalt einen Mandanten vor Gericht vertritt? Das sind doch mal echte Fragen, die die Welt bewegen können. Wenn schon Professoren für Germanistik nicht existieren … Also solche gibt es schon im realen Leben, aber eine Pseudologin hatte einst einen als Lektor, seitdem sind ihre Bücher schwerer ... mit Fehlern, meine ich. Na, aber was ein echtes forensisches Trüffelschwein ist, das findet das auch noch heraus.

In diesem Sinne, Nachbarn, macht den Realitätscheck und seid wachsam.
… übrigens noch ein kleines Zitat:
"Es ist besser, in Ehren zu versagen, als durch Betrug erfolgreich zu sein."
Sophokles (496 405/6 v. Chr.) 

Montag, 9. Februar 2015

Die Elch-Posse: Pseudoverlage imaginär auf der Leipziger Buchmesse 2015

Pseudoverlage imaginär
auf der Leipziger Buchmesse 2015

Nachbarn, jetzt ist es raus. Wie aus zuverlässigen Kreisen bekannt wurde, werden in diesem Jahr auch Pseudoverlage imaginär anwesend auf der Buchmesse sein. Ich war zugegebenermaßen ein wenig sprachlos, als mich diese brisante Neuigkeit erreichte. Ich konnte es erst gar nicht glauben, aber nachdem wir (mit Verlaub, wir sind Aussteller Halle 5 D 401- 403) das Ausstellerverzeichnis 2015 durchgesehen haben, stellten wir fest, dass der besagte Pseudoverlag aus Viersen nicht auf der Ausstellerliste steht. Darauf ist jeder teilnehmende Verlag verzeichnet und nein, da wird auch niemand vergessen, wenn er denn seinen Stand ordentlich gebucht und bezahlt hat. Es wird niemand vergessen! Anmeldefristen sind im September der Vorjahres bereits abgeschlossen. Wer das einmal mitgemacht hat, der kennt sich aus ...
Der Informant hat recht. Pseudoverlage sind in diesem Jahr imaginär zugelassen oder aber sie lügen so schamlos Leute an, dass einem der Atem stockt. Stellt sich die Frage: Können Pseudologen lügen? Sind sie nicht alle so ehrlich? Ich kann es gar nicht glauben. Wo sie doch auch versprechen, dass sie Autoren zu Welterfolgen verhelfen und mindestens jeder 3. Autor Millionär wird. Warum sind sie denn dann imaginär auf der Buchmesse? Warum nicht real? Diese Fragen bewegen mich. Warum also imaginär auf der Buchmesse?
Hm …, es könnte an den Preisen liegen, die steigen ja bekanntlich jedes Jahr und vermutlich sind die Geschäfte bei einigen Pseudos derart rückläufig, dass man nicht mal mehr einen schlappen Tausender übrig hat für einen Messestand. Na ja, das Leben auf großem Fuße und mit großer Klappe ist ja bekanntlich auch recht teuer. Das Abzocken von Autoren ist auch nicht mehr so einfach. Die sind nämlich jetzt schlaue Selfpublisher geworden, und weil die so "erfolglos" sind, können die sich auch einen realen Messestand leisten. Sie sind nämlich sparsam und leben ganz ohne Jaguar und fahren lediglich einen Porsche.
Es kann natürlich auch sein, dass einige Pseudoverlage erkannt haben, dass sie auf der Buchmesse nicht mehr so einfach unbedarfte Autoren abzocken können, indem sie ihnen Ruhm und Erfolg versprechen. Na ja, und weil das alles so ist, haben sie sich wohl für einen imaginären Stand entschieden, um ihrem sozialen Umfeld (manche sagen Lobby oder Wähler dazu) vorzugaukeln, dass sie ja so erfolgreich seien und fleißig Messevorbereitungen zu treffen hätten ... Manche posten sogar ihre alten vergilbten Messebilder besserer Tage, um vorzutäuschen, auf einer aktuellen Buchmesse gewesen zu sein ... (Wohl keine Kohle für Photoshop *g)
Wir jedenfalls haben uns für den realen Kontakt zu unseren Lesern und Kunden entschieden und darum einen realen Messestand gebucht und freuen uns auf regen und realistischen Besuch.
Nachbarn, seid daher vorsichtig, wem ihr auf der Buchmesse begegnet, es könnte auch ein Geist sein, denn nur die sind imaginär. Trugbilder braucht keiner, es sei denn, er möchte Gast in einer der nächsten Klapsen werden ;-)
Bis neulich und bleibt abscheulich …
Euer Elchi

Die Elch-Posse: Der Button ... eine Karriere

Der Button ... eine Karriere 

http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.de/Er ist rot und er will aufmerksam machen. Seinen Ursprung hat er an unserem Schreibtisch gefunden.


"NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen/Pseudoverlagen"
ist sein Schriftzug und seine Botschaft für einen fairen Umgang
mit Autoren. 


Wir werden des Öfteren gefragt, wie wir zu ihm gekommen sind. Ich könnte jetzt ein wunderschönes Märchen erzählen, aber leider bin ich Realist und darum beginnt diese Story des Buttons nicht mit: "Es war einmal …", sondern mit der Tatsache, dass mich vor ca. 10 Jahren einer dieser Pseudoverleger über den Löffel balbiert hat. Inzwischen ist der ursprüngliche Verleger mit einer Pizza vermutlich auf der Flucht: vor den 1.000 Autoren, die er noch schlimmer abgezockt hat als einst mich. Ich habe ihm damals in meinem Zorn, meiner Wut und Enttäuschung über sein Geschäftsverhalten versprochen, dass er irgendwann damit scheitern würde. Nun, er hat den Verlag inzwischen verkauft, die Geschäfte gaben es wohl wegen der verstärkten Aufklärung dieser DKZV-Modelle nicht mehr so richtig her und auch Autoren sind informierter und schlauer geworden, seit es Plattformen für Selfpublishing gibt, sozusagen zum Nulltarif.
Weil ich ein gutmütiger und leider auch leichtgläubiger Mensch war, bin ich dann noch einmal auf solch einen Schuppen, gleich vor den Toren Kölns, hereingefallen. Ich hatte gerade die Pizza verdaut, da stand ein abgehalfteter Kater vor der Tür. Na ja, streunenden Katzen gebe ich immer Futter und die meisten sind dankbar, diese aber nicht, die war vom Stamme Nimm: Hast´e was, bekommst´e was ... Die Tatsache, dass diese Katze behauptete, sie sei kein Pseudo, nahm ich ihr übel, denn ihre Rechnung sprach eine ganz andere Sprache.

Und genau hier greift der Button, denn solche Zuschussverlage gibt es zu Hauf und genau dafür steht er. Er soll aufklären und die Leute informieren, dass dies betrügerische Machenschaften sind, die Gelder, Zeit und Nerven kosten. Am Ende zahlt nur einer und das ist der Autor. Zum Schluss, wenn sie sich fadenscheinig vor Gericht, mittels windiger Anwälte, Recht erschleichen, versuchen sie immer weiter, ihre Pseudologie zu komplettieren. Sie enttarnen sich schließlich selbst, indem sie ihre HIWIs oder auch Laffen vorschicken, die dann mit Dreck werfen und weiterhin Storys jenseits von Gut und Böse verbreiten, bis sie dann merken müssen (oder auch nicht), dass sie sich längst selbst exhibitioniert haben und ihr ganzes schönes Pseudoverlagsgebäude sich in Rauch auflöst. Sie vergessen dabei, dass es Belege gibt, die sie ihrer Pseudologie enttarnen. Gerichte lügen bekanntlich nicht … und Vergleiche sind keine Verurteilungen oder gewonnene Prozesse. Erwähnt sei noch, wie diese Pseudoverlegerin aus Angst vor Enttarnung miaut, dass ein Gericht mir nie verboten hat zu sagen, dass sie ein Pseudo ist. Es herrscht freie Meinungsäußerung und dokumentierte Wahrheiten dürfen verbreitet werden zum Zwecke der Information. Wenn aber der Erfolg von einst nur noch Historie ist, dann geht eine Gruppe dieser Pseudoverleger in die Abteilung "Vermarktung für Autoren". (Das können Autoren ganz alleine, dank des Internettes). Andere verkaufen ihre Verlage, bevor sie pleite gehen, und gründen einen neuen mit anderem wohlklingenden Namen. Wieder andere vertreiben sinnlose Versicherungen, wenn es mit der Prokura nicht mehr so klappt. Die letzten gehen dann in die Politik (die einen wollen größenwahnsinnig, wie sie sind, Bundeskanzler werden und andere versuchen es erst mal eine Nummer kleiner, etwa als Bürgermeister).
Also Nachbarn, seid wachsam … Ein kleiner Button macht leise Karriere und freut sich, wenn er helfen kann. Pseudoverleger? Wenn sie schon unbedarfte Autoren betrügen, was tun sie dann, wenn sie Macht bekommen? Sie verstehen es, eine riesige Show abzuziehen, aber halten werden sie nichts von dem, was sie vollmundig versprechen ...
Der Button jedenfalls ist echt und authentisch und er tut nichts, außer aufzuklären. Als Anstecker hat er eine spitze Nadel :-) Wir freuen uns über seinen Erfolg. Er hat Fans und er ist öffentlich und ja, er ist beliebt, bei den Autoren sowie Verbänden.
Meine Waffe ist das Wort und ich scheue mich nicht davor, es zu benutzen ...
Einen guten Start in die neue Woche.
 

Die Elch-Posse: Von selbsternannten Prinzen und anderen nichtadeligen Namensträgern ...

Von selbsternannten Prinzen und
anderen nichtadeligen Namensträgern …


Dass die Welt ja kurios ist, dürfte allgemein bekannt sein, aber dieses Phänomen, sich Titel zu kaufen (gibt es schon für 49 € bei Ebay und ähnlichen Plattformen), ist schon bezeichnend für Betrüger aller Art. Fakt ist für mich, dass diese Leute, die so was nötig haben, noch nicht einmal in der Lage waren, eine Schulbildung abzuschließen, noch viel weniger ein Studium oder einen Beruf. Wie sonst käme man auf die Idee, sich einen Titel zu kaufen? Diese ganzen nichtadeligen Namensträger sind für mich Menschen ohne Selbstbewusstsein, ohne  eigene Persönlichkeit, außer mit krimineller Energie behaftet, nicht mehr und nicht weniger.
Genauso ist es mit denen, die einen Doktortitel kaufen. Wer jemals eine Doktorarbeit geschrieben hat, der weiß, wie viel Arbeit und Mühe es macht, dass ein Rigorosum kein Zuckerschlecken ist und auch ein Diplom viel Mühe und Arbeit macht, aber darauf kann man dann stolz sein mit Fug und Recht und der Titel steht sogar im Personalausweis.
Das Allerbeste aber ist, dass die meisten Menschen, die das geleistet haben, gar keinen großen Wert darauf legen, weil sie es nicht nötig haben, damit anzugeben. Ich persönlich bin der Meinung, dass dies alles untersagt gehört. Entweder wird man mit einem Titel geboren oder aber nicht, und ob man dadurch ein besserer oder schlechterer Mensch ist, das wage ich zu bezweifeln. Ich kann "gekauft betitelte" Menschen weder achten noch respektieren, denn sie sind faul, dumm und ungebildet und wollen mehr scheinen als sie sind. Nicht überall, wo Prinz draufsteht, ist auch Prinz drin.
Passt auf euch auf, Nachbarn, am schlimmsten hat es wohl die Hohenzollern getroffen, was die inzwischen alles in ihrer Sippschaft haben, das ist wirklich sehr traurig und einfach nur noch lachhaft. Wer soll so etwas ernst nehmen? Ich jedenfalls nicht.
Vermehrt sind diese Lachnummern auch unter den Druckkostenzuschussverlagen (Pseudoverlagen) zu finden. Da schmückt man sich gerne mal mit einem kleinen Titelchen oder erfundenen Preisen oder Mitgliedschaften mit Krönchen verziehrt, denn man gönnt sich ja sonst nichts ganz im Sinne der Pseudologie, die diese Personen für sich gepachtet haben.
Nichtadelige Namensträger sagt das OLG dazu und hat einem von diesen Typen gezeigt, wo er wirklich herkommt ...
Also immer schön authentisch bleiben, dann klappt es auch mit dem Erfolg und mit den Nachbarn *zwinker